Für uns fing das Klettern ganz in der Nähe an – am Sandstein von Berdorf und in einer kleinen Boulderhalle im Keller einer Schule in Limpertsberg. Der Keller war klein, dunkel und feucht. Aber die Gemeinschaft war alles andere als das. Es war ein Ort, an dem zwischen den Boulder Freundschaften entstanden, von denen einige ein Leben lang halten.
Über die Jahre sind wir viel gereist, waren draußen am Fels und haben Kletterhallen auf der ganzen Welt besucht. Wir haben gesehen, was funktioniert, was man besser machen könnte, und nach und nach die Vision eines Ortes entwickelt, den wir uns für unsere Heimat gewünscht hätten. Ein Ort, bei dem das Klettern im Mittelpunkt steht, der aber auch dazu einlädt, Zeit zu verbringen, Leute zu treffen und Teil einer Gemeinschaft zu sein.
Und mit dem Wachstum der Community wuchs auch unsere Idee. Wir wollten, dass Kinder und Familien von Anfang an einen eigenen Bereich haben – nicht als nachträgliche Ergänzung oder kleine Beigabe, sondern als fester Bestandteil von BoulderForest.
Irgendwann wurde die Idee ansteckend. Was als Traum begann, verbreitete sich unter alten Kletterfreunden, neuen Bekanntschaften und Menschen, die wir auf unserem Weg trafen. Die Leidenschaft war zu groß, die Herausforderung zu spannend, und schließlich gab es nur noch eines zu tun: Wir mussten es bauen.